Jannik Schäfer ist 23 Jahre alt und seit 2016 Mitglied der FFW Müllenborn. Anfangs schaute der ausgebildete Werkzeugmechaniker nur bei zwei, drei Übungen einfach mal vorbei. „Seit dem Grundlehrgang bin ich Feuer und Flamme.“ Inzwischen hat er zahlreiche Ausbildungen absolviert – vom Sprechfunker und Maschinisten über Atemschutzgeräteträger bis zum Trupp- und Gruppenführer. Vor zwei Jahren hat er außerdem als stellvertretender Wehrführer Verantwortung übernommen.
„Kameradschaft, Teamarbeit und Menschen helfen – das macht Feuerwehr für mich aus.“ Besonders im Einsatz komme es auf den Zusammenhalt an. Jeder müsse wissen, dass er sich auf den anderen verlassen kann. „Bei uns hilft jeder jedem. Es ist sehr familiär.“
Tagsüber unterstützt Jannik die Feuerwehr Oberbettingen bei der Tages-Einsatzbereitschaft, weil er dort bei der Firma Rauschert arbeitet. Für ihn selbstverständlich: Wenn Hilfe gebraucht wird, ist er da.
Die 17 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Müllenborn halten auch im Dorf zusammen. Sie übernehmen die Bewirtung bei der Antonius-Kirmes und sichern den St. Martins- und den Karnevalsumzug der MüKaRoOs-Gemeinschaft ab. Wichtig ist Jannik außerdem der Kontakt zu anderen Wehren – etwa bei regelmäßigen Gemeinschaftsübungen oder den Kirmesveranstaltungen der umliegenden Feuerwehren.
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Kontakt: wf-muellenborn@feuerwehr-vg-gerolstein.de

Egle Beinoraviciute, Freiwillige Feuerwehr Mürlenbach: „Gemeinschaft und Teamwork – das macht die Feuerwehr für mich aus.“
Egle Beinoraviciute ist seit 2017 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mürlenbach. Die gebürtige Litauerin arbeitet als Lehrerin an der Berufsbildenden Schule (BBS) Vulkaneifel und bringt auch in der Feuerwehr gerne ihr Wissen und ihre Ideen ein. In den neun Jahren ihrer Mitgliedschaft hat sie unter anderem Lehrgänge zur Atemschutzgeräteträgerin sowie zur Technischen Hilfeleistung absolviert. Inzwischen trägt sie den Dienstgrad Oberfeuerwehrfrau.
Zur Feuerwehr kam Egle durch ihren Schwager Elmar, den damaligen Wehrführer: „Du kommst einfach mal reinschnuppern.“
„Richtig reingeschnuppert habe ich dann, als ich die Einsatzklamotten anzog und an meiner ersten Übung teilnahm.“ Bei ihrer ersten Übung ging es direkt zur Sache: „Da haben wir gleich ein Auto zerschnitten.“ Seitdem hat sie viele Einsätze erlebt – von Verkehrsunfällen über Vegetationsbrände bis hin zu dem großen Waldbrand bei Bad Kreuznach im Sommer. „Bisher sind alle Einsätze gut ausgegangen. Wir konnten jedem helfen.“
Aus dem Reinschuppern vor neun Jahren ist inzwischen mehr geworden: „Heute kann ich sagen: Feuerwehr ist nicht nur gegenseitiges Helfen, sondern war für mich auch der Beginn, dass die Eifel meine zweite Heimat wurde.“
Besonders spannend findet Egle die Zusammenarbeit unter allen Altersgruppen. Bei Übungen werden Aufgaben verteilt, gleichzeitig entwickelt sie auch selbst neue Übungsideen. „Es ist schön, etwas Neues zu lernen und anderen etwas beizubringen.“ Auch bei Veranstaltungen im Ort ist die Feuerwehr gefragt – etwa beim Maibaumaufstellen gemeinsam mit dem Musikverein, bei St. Martin oder bei der Verkehrsabsicherung an Fronleichnam. „Wir helfen, wo wir können.“
Wer neu zur Feuerwehr kommt, darf sich auf Herausforderungen freuen – und auf eine Gemeinschaft, die jeden herzlich aufnimmt.
Kontakt: Wer mehr zur Freiwilligen Feuerwehr Mürlenbach erfahren möchte, schreibt an: wf-muerlenbach@feuerwehr-vg-gerolstein.de
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