Brand- und Katastrophenschutz: Übergabe neuer Einsatzfahrzeuge


Der Landkreis Vulkaneifel investiert kontinuierlich in den Brand- und Katastrophenschutz, und damit letztlich in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis: „Die Erfahrungen aus vergangenen Großschadenslagen, hier allen voran das Flutereignis 2021, die steigenden Anforderungen durch den Klimawandel und die veränderte Sicherheitslage in Europa zeigen, wie wichtig der überörtliche Brandschutz, die überörtliche allgemeine Hilfe sowie der Katastrophenschutz sind.“  

Die Übergabe erfolgte gemeinsam mit Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Markus Keppler. An der Veranstaltung nahmen zudem die politischen Vertreter des Kreistags, die Bürgermeister und Wehrleiter der Verbandsgemeinden, Vertreter des DRK-Kreisverbandes Vulkaneifel sowie die Kreisbereitschaftsleitung teil.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden drei neue Fahrzeuge vorgestellt, die künftig bei einer Vielzahl von Einsatzszenarien zum Einsatz kommen können:

Der Kommandowagen (KdoW) ist stationiert beim Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Vulkaneifel und dient als Führungs- und Koordinationsmittel im Einsatz. Es bringt nicht nur den Einsatzleiter schnell zur Einsatzstelle, sondern dient auch zur Erkundung und Lagefeststellung.

Der Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) ist bei der Feuerwehr Daun stationiert und fungiert als mobile Einsatzleitstelle mit mehreren Funkarbeitsplätzen und einem Besprechungsraum. Er ist ein zentrales Element bei Großschadenslagen und ermöglicht die Einrichtung der Technischen Einsatzleitung direkt vor Ort.

Der neue Rettungstransportwagen (RTW) ist stationiert beim DRK Kreisverband Vulkaneifel / DRK Ortsverein Gerolstein. Er dient der Erstversorgung und dem Transport von Patientinnen und Patienten und ist eigenständig einsatzfähig.

Der Landkreis plant im Doppelhaushalt 2026/2027 insgesamt 5,9 Millionen Euro Investitionen im Bereich Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz. Davon entfallen 1,9 Millionen Euro allein auf den Brand- und Katastrophenschutz. Die übrigen 4 Millionen Euro fließen in die neue, für die gesamte Region vorgesehene Rettungswache mit integrierter Leitstelle in Trier. Die Fahrzeug-Übergaben sind ein weiterer Baustein dieser Entwicklung.

Neben der Investition des Landkreises in moderne Technik und leistungsfähige Strukturen bleibt auch die Eigenvorsorge der Bevölkerung ein entscheidender Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, sich auf mögliche Krisen- und Katastrophensituationen vorzubereiten. Dazu gehören insbesondere ein ausreichender Notvorrat, die persönliche Notfallplanung sowie das Wissen über richtiges Verhalten in Ausnahmesituationen. Nur das Zusammenspiel von professionellem Katastrophenschutz und individueller Vorsorge gewährleistet im Ernstfall eine bestmögliche Sicherheit.

  Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bbk-bund.de. Quelle: KV Vulkaneifel