Nach der Einrichtung des temporären Kreisverkehrsplatzes bei Lissingen im Bereich der B410 muss die Hochbrücke in Gerolstein für den Schwerverkehr gesperrt werden. Eine Umleitung wird großräumig über Dohm-Lammersdorf und Rockeskyll ausgeschildert.
Ausgenommen davon sind die Busse des ÖPNV, sodass die Haltestellen in der Stadt Gerolstein weiterhin angefahren werden können.
Weiterhin werden ab dem Zeitpunkt die Installationsarbeiten an der Behelfsrampe zur Hochbrücke fertiggestellt.
Nach deren Freigabe für die Verkehrsteilnehmer ist es wieder möglich, von der B 410 aus beiden Richtungen in die Raderstraße abzubiegen. Wer von der Raderstraße in Richtung Prüm in die B 410 einbiegen möchte, muss nach wie vor nach rechts durch den Kreisverkehr an der Postbrücke fahren.
Für die Fußgänger werden Umleitungen durch den Kyllpark bzw. durch den Kasselburger Weg und weiter über die Fußgängerbrücke der Bahn eingerichtet.
Aktuelle Informationen zum Neubau der Hochbrücke in Gerolstein können jederzeit unter https://lbm.rlp.de/grossprojekte/bundesstrassen/b-410-hochbruecke-gerolstein abgerufen werden.
Der Landesbetrieb Mobilität Gerolstein bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen.
Wo gibt es Informationen?

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein informiert während der Bauzeit zu allen Schritten. Über den QR-Code gelangen Sie zur Projektwebsite (mit Vorher-Nachher Visualisierungen und einer Animation zum geplanten Bauverlauf).
Jeden Mittwoch von 14:30 bis 15:30 Uhr stehen im ehemaligen Postgebäude LBM-Projekt-Mitarbeitende für Fragen zur Verfügung.
Basisdaten zur Hochbrücke und zum Neubau
- Die alte Hochbrücke wurde 1952 erbaut und ist der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen (die durchschnittliche Lebensdauer einer Brücke beträgt max. 80 Jahre).
- Verkehrsauslastung: Täglich fahren ca. 15.000 Fahrzeuge über die Hochbrücke, davon ca. 7 Prozent Schwerlastverkehr (ca. 1.080 Schwerlastfahrzeuge)
- Bauherren der neuen Hochbrücke sind die Bundesrepublik Deutschland, die den größten Anteil der Baukosten übernimmt, die Deutsche Bahn AG, die Stadt Gerolstein und das Land Rheinland-Pfalz.
- Die geplanten Baukosten betragen ca. 21 Millionen Euro.
- Planungsbeginn war Oktober 2022 (mit Freigabe der Bauhöhe durch die Deutsche Bahn AG), im August / September 2023 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, der Planfeststellungsbeschluss folgte im Dezember 2024. Bestandskraft hat das Planfeststellungsverfahren seit März 2025 – zugleich der Startpunkt für den Baubeginn. Der Abschluss ist für Ende 2028 geplant.
- Das Projekt ist in mehrere Bauphasen unterteilt. Der Verkehrsfluss soll möglichst aufrecht erhalten werden.
- Zum eigentlichen Neubau der Brücke ist eine Vollsperrung von Februar 2027 bis März 2028 vorgesehen.
- Projektverantwortlicher ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein
Quelle: Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein

