Hochbrücke Gerolstein am 26. und 27. September voll gesperrt 



Die Hochbrücke Gerolstein wird von Samstag, 26. September, bis Sonntag, 27. September 2026, voll gesperrt. Grund sind Asphaltarbeiten für den Anschluss der bestehenden Hochbrücke an die Behelfsbrücke.

Umleitung: Der Verkehr wird in beiden Fahrtrichtungen über die K 32 Lissinger Straße umgeleitet. Die Umleitung führt über die Raderstraße und Lissinger Straße bis zum provisorischen Kreisverkehr in Lissingen.

In der Lissinger Straße wird dafür ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Der Schwerverkehr muss weiterhin die ausgeschilderte Umleitung über Rockeskyll und Dohm-Lammersdorf nutzen.

Nach den Asphaltarbeiten folgen die letzten Arbeiten an der Behelfsbrücke. Diese soll Mitte Oktober 2026 in Betrieb gehen. Alle Fahrbeziehungen können auch dann weiterhin genutzt werden.


Sanierung des Kreisverkehrs Sarresdorfer Straße

Parallel wird am selben Wochenende der Kreisverkehr in der Sarresdorfer Straße auf Höhe der Bäckerei Lohners saniert. Aufgrund von Fahrbahnverdrückungen sind dort Asphaltarbeiten erforderlich.

Der Verkehr auf der B 410 wird während der Arbeiten per Ampel geregelt. Die einmündenden und einfließenden Verkehrsströme werden innerstädtisch umgeleitet.

Der Landesbetrieb Mobilität Gerolstein bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verkehrsbeeinträchtigungen. Quelle: LBM Gerolstein


Wo gibt es Informationen?


Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein informiert während der Bauzeit zu allen Schritten. Über den QR-Code gelangen Sie zur Projektwebsite (mit Vorher-Nachher Visualisierungen und einer Animation zum geplanten Bauverlauf).

Jeden Mittwoch von 14:30 bis 15:30 Uhr stehen im ehemaligen Postgebäude LBM-Projekt-Mitarbeitende für Fragen zur Verfügung.





Basisdaten zur Hochbrücke und zum Neubau

  • Die alte Hochbrücke wurde 1952 erbaut und ist der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen (die durchschnittliche Lebensdauer einer Brücke beträgt max. 80 Jahre).
  • Verkehrsauslastung: Täglich fahren ca. 15.000 Fahrzeuge über die Hochbrücke, davon ca. 7 Prozent Schwerlastverkehr (ca. 1.080 Schwerlastfahrzeuge)
  • Bauherren der neuen Hochbrücke sind die Bundesrepublik Deutschland, die den größten Anteil der Baukosten übernimmt, die Deutsche Bahn AG, die Stadt Gerolstein und das Land Rheinland-Pfalz.
  • Die geplanten Baukosten betragen ca. 21 Millionen Euro.
  • Planungsbeginn war Oktober 2022 (mit Freigabe der Bauhöhe durch die Deutsche Bahn AG), im August / September 2023 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, der Planfeststellungsbeschluss folgte im Dezember 2024. Bestandskraft hat das Planfeststellungsverfahren seit März 2025 – zugleich der Startpunkt für den Baubeginn. Der Abschluss ist für Ende 2028 geplant.
  • Das Projekt ist in mehrere Bauphasen unterteilt. Der Verkehrsfluss soll möglichst aufrecht erhalten werden. 
  • Zum eigentlichen Neubau der Brücke ist eine Vollsperrung von Februar 2027 bis März 2028 vorgesehen. 
  • Projektverantwortlicher ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein

Quelle: Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein