Gerolstein: Sanierung des Kreisverkehrs in der Sarresdorfer Straße


Wie bereits angekündigt, wird am kommenden Wochenende im Rahmen der Vollsperrung der Hochbrücke in Gerolstein auch der Kreisverkehrsplatz in der Sarresdorfer Straße saniert.

Grund für die Arbeiten sind erhebliche Verdrückungen im Bereich des Kreisverkehrs. Um die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleisten zu können, besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Die Sanierung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der zeitliche Ablauf ist wie folgt vorgesehen:

  • Samstag, 26. September, bis Dienstag, 29. September 2026, nachmittags:
    Sanierung des 1. Bauabschnitts auf der Seite der Raiffeisenstraße
  • Dienstag, 29. September 2026, nachmittags:
    Umstellung auf den 2. Bauabschnitt auf der Seite der Gilze-Rijen-Straße
  • Dienstag, 29. September, nachmittags, bis Donnerstag, 1. Oktober 2026, nachmittags:
    Sanierung des 2. Bauabschnitts auf der Seite der Gilze-Rijen-Straße
  • Donnerstag, 1. Oktober 2026, nachmittags:
    Abbau der Verkehrssicherung und Abschluss der Maßnahme


Der Verkehr auf der Bundesstraße wird während der Arbeiten weiterhin aufrechterhalten und über eine 2-Phasen-Ampel geregelt.

Die Stadtstraßen Gilze-Rijen-Straße und Raiffeisenstraße können während der Sanierungsarbeiten nicht in den Kreisverkehr einfahren

Quelle: LBM Gerolstein


Wo gibt es Informationen?

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein informiert während der Bauzeit zu allen Schritten. Über den QR-Code gelangen Sie zur Projektwebsite (mit Vorher-Nachher Visualisierungen und einer Animation zum geplanten Bauverlauf).

Jeden Mittwoch von 14:30 bis 15:30 Uhr stehen im ehemaligen Postgebäude LBM-Projekt-Mitarbeitende für Fragen zur Verfügung.





Basisdaten zur Hochbrücke und zum Neubau

  • Die alte Hochbrücke wurde 1952 erbaut und ist der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen (die durchschnittliche Lebensdauer einer Brücke beträgt max. 80 Jahre).
  • Verkehrsauslastung: Täglich fahren ca. 15.000 Fahrzeuge über die Hochbrücke, davon ca. 7 Prozent Schwerlastverkehr (ca. 1.080 Schwerlastfahrzeuge)
  • Bauherren der neuen Hochbrücke sind die Bundesrepublik Deutschland, die den größten Anteil der Baukosten übernimmt, die Deutsche Bahn AG, die Stadt Gerolstein und das Land Rheinland-Pfalz.
  • Die geplanten Baukosten betragen ca. 21 Millionen Euro.
  • Planungsbeginn war Oktober 2022 (mit Freigabe der Bauhöhe durch die Deutsche Bahn AG), im August / September 2023 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, der Planfeststellungsbeschluss folgte im Dezember 2024. Bestandskraft hat das Planfeststellungsverfahren seit März 2025 – zugleich der Startpunkt für den Baubeginn. Der Abschluss ist für Ende 2028 geplant.
  • Das Projekt ist in mehrere Bauphasen unterteilt. Der Verkehrsfluss soll möglichst aufrecht erhalten werden. 
  • Zum eigentlichen Neubau der Brücke ist eine Vollsperrung von Februar 2027 bis März 2028 vorgesehen. 
  • Projektverantwortlicher ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein

Quelle: Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein