
Bei der Generalsanierung der Schulsporthalle in Gerolstein läuft alles nach Plan: Die Halle wurde entkernt und die Fassade demontiert.
Inzwischen ist das Gebäude vollständig eingerüstet. Die Firma Bauer aus Hillesheim hat mit dem Abbruch des großen Kamins begonnen und stellt die erforderlichen Unterfangungen her.
Damit Vereine die Halle künftig auch von außen betreten können, wurden neue Zugänge geschaffen. Die Fensteranlagen wurden aufgemessen und die Fassadenarbeiten vorbereitet. Die Lüftungsgeräte werden in den Sommerferien geliefert.
Während die Arbeiten an der Sporthalle voranschreiten, tut sich auch in der Schule einiges.

Schon von Weitem sichtbar ist das beeindruckende Graffiti an der Außenwand. Gemeinsam mit Graffiti-Künstler „Onkel Dose“ und mithilfe eines Steigers der Firma Gerofa aus Büscheich gestaltete eine engagierte Schülergruppe ein MINT-Wandbild. Es zeigt einen lesenden Jugendlichen, eingebettet in naturwissenschaftliche Symbole und regionale Motive. Die GRS plus Gerolstein wurde als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. „Mit diesem Zertifikat werden die Leistungen und Aktivitäten unserer Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenscaften und Technik) gewürdigt“, berichtet Schulleiterin Myriam Zimmermann.

Kreativ ging es auch beim Besuch der Klassen 7 bis 9 in Köln zu. Mit professioneller Begleitung tauchten die Jugendlichen in die Street-Art-Szene ein und wurden anschließend selbst aktiv. Mit Schablonen und Sprühdosen entstanden zahlreiche Kunstwerke. „Die Schülerinnen und Schüler konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihre Werke mit nach Hause nehmen.“ Auch die Orientierungsstufe war kürzlich unterwegs: Auf dem Gertrudenhof in Hürth lernten die Schülerinnen und Schüler anhand von Hühnern, Ziegen, Schafen und Alpakas, worauf es bei der Tierpflege ankommt.
Gegenseitige Achtung prägt das Schulleben der GRS plus. Im Rahmen des Präventionsprojekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekennt sich die Schulgemeinschaft zu Vielfalt und Toleranz.

Wie dies gelebt wird, zeigte sich beim Völkerballturnier. Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen spielten nicht nur um den Sieg, sondern für Vielfalt und respektvolles Miteinander. Die Schülervertretung organisierte das Turnier, um die Gemeinschaft zu stärken und ein Zeichen gegen Hass und Hetze zu setzen. Die Spendeneinnahmen kamen der „Aktion Tagwerk“ zugute.
Bürgermeister Hans Peter Böffgen, Projektpate von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, und Dennis Krebsbach, Sozialkundelehrer und Projektkoordinator, sind überzeugt: „Ihr zeigt, wie vielfältig Schule ist. Gemeinsam spielt ihr, gemeinsam gewinnt ihr und manchmal verliert ihr auch. Als Schule ohne Rassismus tragt ihr dazu bei, die Welt ein Stück besser zu machen.“

Die Verbandsgemeinde Gerolstein investiert als Schulträger kontinuierlich in ihre Schulen. „Uns ist wichtig, dass junge Menschen an ihren Grund- und Realschulen bestmögliche Lernbedingungen vorfinden.“
Aktuelle Beispiele an der GRS plus Gerolstein sind die Erneuerung der Treppenhausfassaden und die Generalsanierung der Sporthalle. In den kommenden Jahren werden schrittweise die Toilettenanlagen sowie die Klassen- und Fachräume saniert, Lüftungs- und PV-Anlagen auf den Schuldächern installiert.
„Damit wird die Realschule in Gerolstein zu einem modernen Schulstandort mit optimalen Bedingungen für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler ausgebaut.“

