Gerolstein hat einmal mehr bewiesen, wie kreativ und lebensfroh die Brunnenstadt auch in herausfordernden Zeiten sein kann. Die Veranstaltungsreihe „Gerolstein swingt“ verwandelte die Großbaustelle rund um den Brückenbau in eine außergewöhnliche Kulisse für einen stimmungsvollen Musikabend mit der Jazzformation „Slaughterhouse Jazzband“.
Zwischen Baumaschinen und Baumaterialien entstand eine besondere Atmosphäre, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kyll genossen die Gäste ein stimmungsvolles Picknickkonzert auf den Treppenanlagen. Mitgebrachte Körbe voller Snacks und kühler Getränke sorgten trotz sommerlicher Temperaturen von über 30 Grad für beste Laune. Für den musikalischen Höhepunkt des Abends sorgten die Musiker Erwin Eul (Saxophon), Hans Reinhard Wagner (Trompete), Norbert Brenner (Gitarre und Gesang), Christoph Hacken (Piano, Orgel), Marcel Hacken (Schlagzeug) und Alfons Hardt (Bass). Den emotionalen Schlusspunkt setzte der Song „Ice Cream“, der vielen Gästen noch aus den 1950er-Jahren in der Interpretation der Chris Barber’s Jazz Band bekannt ist. Der langanhaltende Applaus zeigte, wie sehr das Publikum den Abend genossen hatte. „Gerolstein swingt“ hat damit erneut bewiesen, dass Musik Menschen verbindet und selbst ungewöhnliche Orte in besondere Begegnungsräume verwandeln kann.
Die nächste Veranstaltung der Reihe „Gerolstein swingt“ findet am 19. Juni um 19:00 Uhr statt. Dann spielt die Gruppe „Room Service zum Picknickkonzert an der Treppenanlage am Bahnhof in Gerolstein. Das vollständige Programm finden Sie unter www.gerolstein.org, www.gerolsteiner-land.de sowie in den sozialen Netzwerken.
Bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Gerolstein swingt“ am 1. April zeigte sich Schmitzbackes & Co. in der vollbesetzten Stadthalle im Augustiner Hotel Hillesheim von einer ganz neuen Seite.

Eigentlich sind die vier Vollblutmusiker für ihre mitreißenden Interpretationen der Musik der 40er, 50er und 60er Jahre sowie für Schlager der 70er und 80er Jahre bekannt. Doch diesmal wagten sie einen stilistischen Ausflug – und trafen damit genau ins Schwarze. Statt Nostalgie standen Swing, Bossa Nova und jazzige Arrangements auf dem Programm. Das Publikum ließ sich begeistert auf diese musikalische Reise ein und honorierte die Darbietungen mit langanhaltendem Applaus. Mit beeindruckender Leichtigkeit gelang es den Musikern, auch anspruchsvolle Titel zugänglich und unterhaltsam zu präsentieren. Dabei kam auch die Spielfreude nicht zu kurz: Jeder der vier Künstler erhielt Raum für eigene Improvisationen, die den Abend lebendig und abwechslungsreich machten. Ganz ohne einen charmanten Blick zurück ins gewohnte Repertoire ging es dann aber doch nicht: Mit dem unvergessenen Schlager „Ganz Paris träumt von der Liebe“ sorgte Schmitzbackes & Co. für einen beschwingten Höhepunkt. Spätestens hier war das Publikum restlos verzaubert – und träumt nun schon von den kommenden Konzerten der Veranstaltungsreihe „Gerolstein swingt“.
In der gut besetzten Champions Bar feierte das Ensemble „Jazz Vitation“ eine glanzvolle Premiere. Die Musiker Jürgen Kill, Norbert Brenner, Alfons Hardt und Heiko Thurm, die nach einer gemeinsamen Session erstmals unter diesem Namen „Jazz Vitation“ auftraten, beeindruckten durch eine erstaunliche Harmonie.

In der Café-Bar Leo’s im Hotel Löwenstein erlebten die zahlreichen Besucher einen musikalischen Abend auf hohem Niveau – die Location war bis auf den letzten Platz gefüllt. Bereits mit dem Eröffnungsstück „Take the A-Train“ von Billy Strayhorn zog die sechsköpfige Formation das Publikum in ihren Bann. Es folgte ein abwechslungsreiches, rund zweistündiges Programm aus Swing, Latin, Bossa Nova und Blues – geprägt von Klassikern des „Great American Songbook“. Titel wie „Fly Me to the Moon“ und „Speak Low“ durften dabei selbstverständlich nicht fehlen. Die Band überzeugte durch virtuose Improvisationen, stilistische Vielfalt und ein außergewöhnlich präzises Zusammenspiel. Die gelungene Mischung aus technischer Brillanz und spürbarer Spielfreude sorgte für eine besondere Atmosphäre.
Das exakte Zusammenspiel des Quartetts ließ kaum glauben, dass man hier ein neu formiertes Projekt vor sich hatte. Während Alfons Hardt am Bass und Norbert Brenner an der Gitarre als virtuose Könner an ihren Instrumenten glänzten, setzte Jürgen Kill besondere Akzente: Er überzeugte das Publikum nicht nur an seinem Saxophon, sondern verlieh vielen Stücken mit seiner einfühlsamen Stimme eine ganz persönliche Note. Mit zeitlosen Klassikern der 50er und 60er Jahre – darunter Highlights wie „Blue Monk“, „Night and Day“ und „Autumn Leaves“ – schuf die Band eine besondere Atmosphäre, die das Publikum begeisterte.
Die Touristik Gerolsteiner Land präsentiert „Gerolstein swingt“: Mit insgesamt 12 Konzerten setzt die Reihe auf erstklassige Unterhaltung. Das von Alfons Hardt zusammengestellte Programm reicht von klassischem Jazz und Blues über Rock ’n’ Roll und Dixie bis hin zu Swing. Dank großzügiger Sponsoren-Unterstützung ist der Eintritt zu allen 12 Konzerten frei.

