Politische Bildungsreise nach Straßbourg


In heutigen Zeiten wird immer wieder über Entscheidungen, die vom EU-Parlament getroffen werden, berichtet – auch zu Themen, die Frauen betreffen. Das geschieht in Brüssel oder Straßburg, weit weg von uns. Wir wollten uns das mal genauer ansehen und so machte sich eine Gruppe von 16 Frauen am vergangenen Montag mit der Bahn von Gerolstein aus auf den Weg nach Straßburg.

Unser Programm war eng gesteckt, nach der pünktlichen (!) Ankunft in Straßburg starteten wir die Besichtigung der Stadt zu Fuß und mit einem Rundfahrtschiff. Schon von der Ill war der Blick auf die Gebäude der EU und das Münster beeindruckend. Während wir später am Fluss zu Abend gegessen haben, sahen wir, wie Ursula von der Leyen mit ihren Leibwächtern auf der gegenüberliegenden Seite vorbeiging. Europa live.

Auch der nächste Tag war gefüllt mit beeindruckenden Momenten und spannenden Eindrücken. Ein Besuch der europäischen Institutionen macht europäische Politik zum persönlichen Erlebnis, das gilt für Schulklassen, Jugendgruppen, Organisationen und Vereine als auch für Einzelpersonen. Dass viele Menschen neugierig auf die Arbeit des Parlaments sind, das erlebten wir ganz deutlich, denn der Besucherandrang ist sehr groß. Neben dem Besuch einer Parlamentssitzung hatten wir Gelegenheit, mit der Abgeordneten Jutta Paulus, MEP Grüne/EFA, aus Rheinland-Pfalz, ins Gespräch zu kommen.

Eine Teilnehmerin: „Von unserer Bildungsreise nach Straßburg konnten wir viele interessante Informationen mit nach Hause nehmen. Die Abgeordnete Jutta Paulus hat uns sehr eindrucksvoll Einsicht in ihre Arbeit im Europäischen Parlament gewährt und uns nachhaltig die Wichtigkeit unserer europäischen Institutionen für Demokratie und Frieden vor Augen geführt. Sehr beeindruckend waren auch der Besuch im Plenarsaal mit der Simultan-Dolmetschung in allen Sprachen und die Informationen vom Mitarbeiter der Abgeordneten und unserem Reiseführer über viele Details der Organisation des Parlaments.“

„Die Fahrt nach Straßburg war super organisiert. Vielen Dank dafür an Ulrike Bergmann und Gudrun Nahrendorf. Am besten hat mir der Zwischenbericht über den Vorschlag für den Mehrjährigen Finanzrahmen für 2028-2034 gefallen, wovon wir einen Ausschnitt von der Besuchertribüne (des EU- Parlaments) aus erleben durften. Außerdem war das Gespräch mit Jutta Paulus, MEP, auch sehr interessant“, so Mia Flohr von der Jugendvertretung.

Wie wichtig Europa ist, dass wir das Glück haben, hier bereits mehr als 80 Jahre in Frieden zu leben, wurde uns durch diese Reise (mal wieder) bewusst.

Bleiben Sie gespannt, neue Aktionen sind in Planung!

Ihre Gudrun Nahrendorf