Am Mittwoch, 29.04.2026 ging um 12:47 Uhr bei der Feuerwehr Gerolstein ein Notruf ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl eines vierstöckigen Wohnhauses in der Hauptstraße in Gerolstein bereits in Vollbrand. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Das Dachgeschoss brannte vollständig aus.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Wohn- und Geschäftsgebäude verhindert werden.
Mithilfe einer Drehleiter der VG Gerolstein (FFW Gerolstein) konnten zwei Personen mit leichten Verletzungen gerettet werden. Sie wurden in einem Krankenhaus behandelt.
Die zweite Drehleiter der Verbandsgemeinde (FFW Jünkerath) war bei der Brandbekämpfung in der Hauptstraße im Einsatz.

Im Einsatz befanden sich rund 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr, SEG Schnelle Einsatzgruppe mit Zusatzrettungswagen des Katastrophenschutzes, BKI, Wehrleitung FFW VG Gerolstein, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei.
Für die Löscharbeiten waren die umliegenden Feuerwehren im Einsatz (Gerolstein-Stadt, Lissingen, Büscheich, Pelm, Birresborn, Jünkerath) sowie 30 Atemschutzträger.
Durch den Brand war eine teils starke Geruchsentwicklung gegeben. Eine Gefahr für die Bevölkerung durch giftigen Rauch o. ä. kann jedoch durch die Feuerwehr ausgeschlossen werden.
Die Nachlösch- und Kontrollarbeiten dauern an. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die PI Wittlich aufgenommen.
Vor knapp 20 Jahren war es im betroffenen Gebäude bereits einmal zu einem Dachgeschossbrand gekommen.
Der Zusatzrettungswagen des Katastrophenschutzes (ZRTW) war erst vor einer Woche in Dienst gestellt worden und nun zum ersten Mal im Einsatz.
Quelle: Feuerwehr VG Gerolstein, Fotos: Verbandsgemeinde Gerolstein
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