Alle ziehen an einem Strang


„Weil alle an einem Strang ziehen, macht die Sanierung der Grundschule Birresborn große Fortschritte“, sagt Projektleiter Johannes Dahm. Schulleiterin Maria Ixfeld-Becker und ihr Team freuen sich auf mehr Platz, bessere Luftqualität und ausgeglichene Temperaturen für ihre Schülerinnen und Schüler. 

Für die Ganztageskinder entsteht eine neue Mensa.

Wie heiß es ohne ausreichende Isolierung im Schulgebäude werden kann, davon konnte sich der Schulträgerausschuss kürzlich bei einer Begehung selbst überzeugen.

Die 1951 erbaute Schule wird daher umfassend energetisch modernisiert. Das Gebäude erhält einen Vollwärmeschutz, moderne Lüftungsanlagen sowie – gemeinsam mit Kita und Sporthalle – eine Wärmepumpenkaskade. Darüber hinaus werden Elektrik, Sanitär- und Heizungsanlagen, Deckensysteme und Böden erneuert. Auch barrierefreie Zugänge entstehen. 

Der neue Anbau wird künftig als Multifunktionsraum genutzt, eine Mensa sorgt für die Verpflegung der Ganztagskinder.

Alle Räume erhalten eine moderne Belüftung.

Die Lüftungsanlagen arbeiten mit einer Wärmerückgewinnung von bis zu 85 Prozent. „Trotz vieler Vorurteile kann man selbstverständlich weiterhin jedes Fenster öffnen. Dank der modernen Technik ist dies für eine gute Luftqualität jedoch nicht mehr zwingend notwendig – die Aufklärung über dieses Thema liegt mir persönlich besonders am Herzen“, erklärt Johannes Dahm.

Neben dem Hitzeschutz spielt auch die Vorsorge bei Starkregen eine wichtige Rolle. Unter anderem eine neue Außenabdichtung, Kontrollschächte, Drainagen sowie moderne Regen- und Schmutzwasserleitungen sollen künftig für eine bessere Entwässerung sorgen.

Alle sanitären Anlagen werden erneuert.

„Wir steuern das Projekt gemeinsam – alle Beteiligten stimmen sich regelmäßig ab“, betont Dahm. Das sei besonders wichtig, da die Bauarbeiten während des laufenden Schulbetriebs stattfinden. „Das verlangt Kindern, Lehrkräften und Eltern viel Geduld ab. Umso dankbarer sind wir für die große Unterstützung durch die Schulleitung. Und besonders erfreulich: Das Projekt liegt weiterhin voll im Kostenplan.“

Bis zum Jahreswechsel sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Im Frühjahr feiern wir dann ein großes Fest“, kündigte Bürgermeister Hans Peter Böffgen bereits an.

Viele Gewerke müssen miteinander koordiniert werden.

Die Maßnahmen werden unterstützt durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2021-2027 - einem Programm des Landes Rheinland-Pfalz sowie aus Schulbaumitteln des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.