Der sogenannte Hydrozwilling kann dreidimensional die Gefahren für Gebäude bei Sturzfluten und Hochwasser simulieren. Wahlweise wird in verschiedenen Szenarien sichtbar, wie tief das Gebäude im Wasser steht. Möglich ist die Simulation von außergewöhnlichen oder extremen Starkregenereignissen. Anhand eingefärbter Dächer lässt sich erkennen, wie stark die Häuser gefährdet sind. Das System zeigt auch, welche Straßen nicht mehr befahrbar sind.
Zu beachten ist: Die Software zeigt nur die Simulation des ausgewählten fiktiven Ereignisses. Noch gibt es keine Echtzeitdaten. Für die Zukunft soll das System auch in Echtzeit Wassermengen an bestimmten Adressen vorhersagen können.
Unter hydrozwilling.rlp.de kann jeder das System kostenfrei starten. Im Suchfeld oben können Hausbesitzer oder Mieter ihre Adresse eingeben. Man kann zwischen drei verschiedenen Starkregenereignissen auswählen. Anschließend ist es möglich, eine Simulation als Zeitverlauf im Video zu sehen oder ein Standbild vom höchsten Wasserstand - inklusive Messlatte am eigenen Haus. Wie das Portal funktioniert, hat das zuständige Landesamt für Umwelt in diesem Video erklärt: https://youtu.be/uPyk3cAt5DU?si=-P9YybMmq6NEigH8]

