
Am 27. Januar 1945, vor über 80 Jahren, wurde das Vernichtungslager in Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit.
Aus Anlass des internationalen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus zeigen am
Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:00 Uhr
die Eifel-Filmbühne Hillesheim in Kooperation mit dem Forum Eine Welt e.V. den Dokumentarfilm DAS UNGESAGTE.
„Auf einen Film wie diesen hat man lange gewartet. Während Werke wie Shoah von Claude Lanzmann den Blick der Opfer einnehmen und Filme wie Riefenstahl von Andreas Veiel Täterstrukturen beleuchten, richtet Das Ungesagte den Fokus auf jene große graue Zone dazwischen – auf die Mitläufer, die Wegschauer, die „Anständigen“, die nichts getan haben. Patricia Hector und Lothar Herzog haben mit Das Ungesagte ein Werk geschaffen, das über die Zeit hinaus Bestand haben wird. Ein Film, der Erinnerung bewahrt, ohne sie zu verklären – und der zeigt, wie gefährlich das Schweigen werden kann.“ (Markus Solty, Film-Rezensionen.de)
„Angesichts der aktuellen Präsenz rechtsextremer Ideologien ist heute ein tieferer Einblick in das Denken und Fühlen der Mehrheitsgesellschaft im NS-Staat brandaktuell. Die damalige Begeisterung der Menschen für die NS-Ideologie genau zu kennen und zu verstehen ist nicht nur notwendig, um unsere eigene Geschichte besser zu verstehen, sondern auch um die Zukunft aktiv zu gestalten.“ (Direktor‘s Note, dasungesagte.de)

