Gewalt gegen Frauen


Am 25.11. wird in jedem Jahr auf die Gewalt, die an Frauen verübt wird, aufmerksam gemacht. An diesem Tag werden Veranstaltungen zum Thema durchgeführt, Artikel verfasst und Reportagen veröffentlicht. Es geht dabei nicht nur um die körperlich ausgeübte Gewalt, sondern auch um psychische Gewalt, die durch das Machtgefälle zu Ungunsten von Frauen und den daraus resultierenden Druck, aber auch durch „Stalking“ und andere Beleidigungen wirksam wird.

Und dann ist es wieder für 364 Tage still um Frauen, die Gewalt erleben, oft täglich, fast immer verdeckt und immer beschämend. Diese Gewalt führte 2019 in 122 Fällen zum Tod, Frauen wurden ermordet durch Partner oder Ex-Partner. Oft sind auch Kinder von dieser Gewalt gegen Frauen betroffen, deren Aufwachsen dadurch beeinträchtigt wird. Oft entstehen Traumata.

Aber häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sie muss geächtet werden, Betroffenen muss Schutz gewährt werden, der Gewalt vorzubeugen ist eine wichtige öffentliche Aufgabe.

Durch die Ratifizierung der „Istanbul-Konvention“ (https://ec.europa.eu/justice/saynostopvaw/downloads/materials/pdf/istanbul-convention-leaflet-online.pdf ) hat Deutschland sich auf allen staatlichen Ebenen ein gemeinsames verbindliches Ziel gesetzt: gezielt Lücken im Hilfesystem zu schließen, es für betroffene Frauen und ihre Kinder weiter auszubauen und an die Bedürfnisse vor Ort anzupassen.

In unserer VG finden Frauen zum Beispiel Unterstützung und Hilfe bei 

Deeskalation und Prävention sind wichtige Bausteine bei der Bekämpfung von Gewalt. Hören wir alle hin, schauen nicht weg, wenn wir kritische Situationen erleben. Damit tragen wir alle zu einem friedlichen Umgang miteinander bei.