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Augustiner Realschule plus Hillesheim und Integrative Kita Hillesheim

Futtern wie bei Muttern

Seit dem 1. Februar wird in der Mensa der Augustiner-Realschule plus für die Schülerinnen und Schüler der Schule und für die Kinder der integrativen Kindertagesstätte in Hillesheim frisch gekocht. Es war ein Start, den sich alle Beteiligten anders vorgestellt und auch gewünscht hatten, denn pandemiebedingt kommen bisher nur die Kinder der Notbetreuung in den Genuss der frischen, regionalen und saisonalen Gerichte. Die Köchin, Sonja Boekenkröger, blickt auf 26 Jahre Berufserfahrung zurück, weiß zudem als Mutter sehr genau, was Kindern schmeckt und verzichtet wo immer möglich auf Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe.

Die integrative Kindertagesstätte liegt in unmittelbarer Nähe zur Augustiner-Realschule plus in Hillesheim, einige ungenutzte Räume der Schule wurden zur Erweiterung der Kita mit herangezogen. Vor einem Jahr trafen die Leiterinnen der beiden Institutionen, Jennifer Utecht und Andrea Stabel, einander bei einer gemeinsamen Begehung von Schule und Kita durch den Bauausschuss der Verbandsgemeinde. Dieser Rundgang führte auch in die gut ausgestattete Mensa der Schule. Beide Einrichtungen wurden zu dieser Zeit vom gleichen Caterer beliefert. Angesichts der geräumigen Küche in der Schule entstand bei Jennifer Utecht schnell die Idee: „Wäre doch toll, wenn wir hier gemeinsam frisch kochen könnten!“, denn bereits zu diesem Zeitpunkt stieß die kleine Küche in der Kindertagesstätte schon fast an Kapazitätsgrenzen. Es brauchte nicht viel, auch die Leiterin der Realschule plus, Andrea Stabel, und die Verbandsgemeinde als Schulträger von diesem Gedanken zu begeistern. Anders als bei der Kita waren die Zahlen der täglichen Esser in der Schule damals rückläufig.

„Die meisten Menschen versäumen eine günstige Gelegenheit, weil sie im Overall kommt und nach Arbeit aussieht“ (Thomas Alva Edison) Anders Jennifer Utecht: Sie krempelte die Ärmel hoch und gewann rasch die Verbandsgemeindeverwaltung und die Lebenshilfe Daun als Trägerin der integrativen Kita für das Projekt „Frische Küche“. Mit nur drei Monaten Vorlaufzeit verwirklichten die beiden Einrichtungen den gemeinsamen Plan. Schnell und unbürokratisch wurde die bereits recht gut ausgestattete Küche der Schule um einen größeren Herd ergänzt.

Frische und Vielfalt stehen im Mittelpunkt des Speiseplans. Wir freuen uns, wenn es bald wieder für alle heißt:

„Ran an die Teller und Futtern wie bei Muttern!“

                                            v.l.: Elke Schütz, Martha Valerius, Sonja Boekenkröger, Andrea Stabel, Jennifer Utecht