„Kyllprojekt Stadtkyll“ 


„Kyllprojekt Stadtkyll“ - Ministerin Höfken überreicht Förderbescheide

Am vergangenen Samstag (01.02.) empfing die Ortsgemeinde Stadtkyll Besuch aus der Landeshauptstadt Mainz: Umweltministerin Ulrike Höfken überreichte der Ortsgemeinde und der Verbandsgemeinde Gerolstein zwei Förderbescheide über insgesamt 1,5 Mio. € für Renaturierungsmaßnahmen, die Umgestaltung von Freiflächen an der Kyll und Hochwasserschutzmaßnahmen an der Wirft.

Neben der Ministerin begrüßten Ortsbürgermeister Harald Schmitz und Bürgermeister Hans Peter Böffgen die Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt, Marco Weber und Gordon Schnieder, Landrat Heinz-Peter Thiel, Mitarbeiter des Umweltministeriums, der SGD Nord und des Planungsbüros Hömme in Stadtkyll. Besonders erfreut war der Ortsbürgermeister über das Interesse der Stadtkyller Bürgerinnen und Bürgern, die sich aus erster Hand über die bevorstehenden Maßnahmen informieren wollten.

In seiner Begrüßung betonte Harald Schmitz den hohen Stellwert des „Kyllprojektes“ für die Ortsgemeinde, die Bürgerinnen und Bürger sowie für 60.000 Gäste, die Stadtkyll jährlich besuchen. Ein Ziel des Projektes ist es, die Aufenthaltsqualität entlang der Kyll und im Kurpark deutlich zu verbessern. Dazu wird die Kyll in drei Bauabschnitten auf einer Länge von 800 m renaturiert. Dabei wird sowohl am Flusslauf, als auch an der Gestaltung von begleitenden Wegen und angrenzender Freiflächen gearbeitet. Träger dieser Maßnahmen ist die Ortsgemeinde Stadtkyll. Als Unterstützung des Landes überreichte Frau Ministerin Höfken den Bewilligungsbescheid über eine 90 % Förderung aus der “Aktion Blau plus“ in Höhe von 1.345.000 €.

Die Kyll durchfließt das Gebiet der Verbandsgemeinde Gerolstein vom Norden bei Scheid über Oberbettingen / Hillesheim und Gerolstein bis in den Süden bei Densborn. Bürgermeister Hans Peter Böffgen stellte in seinem Grußwort die Bedeutung der Kyll als „verbindendes Element‘“ in der Verbandsgemeinde heraus und verwies auf die sehr erfolgreiche Umsetzung eines vergleichbaren Projektes im Kurpark in Gerolstein.

Die Verbandsgemeinde Gerolstein ist selbst Projektträger der Hochwasserschutzmaßnahme in Stadtkyll. Der nördlich der B 412 liegende Teil der Wirft wird renaturiert und es werden zusätzliche Retentionsräume geschaffen, in die sich der Bach bei Hochwasser ausbreiten kann. Für dieses Projekt übergab die Ministerin einen Förderbescheid über 166.500 €. 

Ministerin Höfken dankte den beiden Kommunen für ihr Engagement und stellte die Notwendigkeit wasserwirtschaftlicher Maßnahmen für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie  heraus. Sie informierte auch über landesweit in der Umsetzung befindliche Hochwasserschutzkonzepte.  

Die beiden Stadtkyller Projekte wurden von den beauftragten Planern des Büros Hömme den interessierten Gäste eingehend erläutert. Die Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Vorschläge einzubringen, z.B. zur Gestaltung der künftigen Aufenthaltsräume und der Sitzgelegenheiten am Wasser. 

Da die Rodungsarbeiten bis Ende Frühjahr abgeschlossen sein müssen, werden als erste Maßnahmen die standortfremden Gehölze an Kyll und Wirft entfernt. 

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