Geld sparen mit Energieeffizienz und Eigenstrom in Densborn


Wie das funktioniert, wurde im Rahmen des zweiten Workshops des Quartierskonzeptes vorgestellt.

Am 22. August fand der zweite Workshop des Quartierskonzeptes in der Ortsgemeinde Densborn statt. Zunächst wurden einige aktuelle Themen aufgegriffen und zwischen den Teilnehmern und dem beauftragten Planungsbüro Treurat und Partner aus Kiel diskutiert. Neben dem Austausch über eine mögliche CO2 Bepreisung wurde eine einfache Möglichkeit besprochen, CO2 Emission zu vermeiden. Mit der Wahl eines Ökostromtarifs wird nicht nur der Treibhausgasausstoß gemindert, sondern im Vergleich zu den meisten Grundversorgungstarifen auch noch Geld gespart. Heutzutage bietet in der Regel jeder Stromversorger neben einem herkömmlichen Tarif ebenfalls einen Ökostromtarif an.

Der wesentliche Teil des Workshops stand unter der Überschrift der Energieeffizienz. Die Energieeffizienz kann durch Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen gesteigert und damit der Energieverbrauch sowie die damit einhergehenden Kosten gesenkt werden.

Bei den untersuchten Gebäuden aus der Gemeinde Densborn zeigte sich, dass das Energieeinsparpotenzial bei vielen Gebäuden sowohl in der Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches als auch in einer Dämmung der Kellerdecke liegt. Diese Maßnahmen sind nur mit geringen Kosten verbunden und amortisieren sich aufgrund von Energieeinsparungen von bis zu 35% in den meisten Fällen schon nach wenigen Jahren – vor allem können diese Arbeiten mit ein wenig Beratung aus dem Fachhandel häufig selbst durchgeführt werden. Auch eine Optimierung des Heizungssystems kann in Verbindung mit dem Austausch der Heizungspumpe den gewünschten Effekt hervorrufen. Diese wird darüber hinaus sehr praktikabel gefördert - mit einer einmaligen Registrierung auf der Homepage der BAFA und dem Einreichen der Rechnung werden 30% der Nettoinvestitionskosten innerhalb von sechs Monaten gefördert. Auch bei großen Investitionen in die Heizungsanlage, das Dach oder die Fassade kann man durch staatliche Institutionen unterstützt werden. Um beispielsweise Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu nutzen, ist es allerdings verpflichtend, einen Energieberater einzubinden. Der Energieberater spricht die Maßnahmen im Detail mit Ihnen durch und bewertet ob die Erneuerung mit oder ohne Förderung umgesetzt werden sollte. 

Auch wenn die Zeiten vorbei sind, in denen man den selbst erzeugten Strom gewinnbringend in das öffentliche Stromnetz einspeisen kann, ist die Investition in eine Photovoltaikanlage, einer Anlage zur Stromproduktion aus der Sonnenenergie, in vielen Fällen eine kluge Entscheidung. Nämlich genau dann, wenn diese so dimensioniert und ausgerichtet wird, dass man den Großteil des Stroms vom eigenen Dach selbst verbraucht und somit weniger Strom vom Energieversorger einkaufen muss.

Sowohl zu den einzelnen Energieeffizienzmaßnahmen als auch zur Eigenstromversorgung durch die Sonne aus der eigenen Anlage wurden im Workshop Beispielrechnungen vorgestellt. Diese sind, neben weiteren Ergebnissen aus dem Konzept, auf der Homepage Mitmachwärme dargestellt.

Der dritte Workshop findet am 14. November um 19:30 im Dorfgemeinschaftshaus in Densborn statt.


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