Erster Dorfladen-Treff in Gerolstein


Persönlicher Kontakt, flexible Reaktion auf die Kundennachfrage, regionale Produkte, eine gemütliche Kaffee-Ecke sind einige der Alleinstellungsmerkmale, mit denen sich Dorfläden von Discountern klar unterscheiden und abheben.

Dorfläden spielen für das Dorf auch als Begegnungsort und das soziale Miteinander eine große Rolle. Seit der Corona-Krise haben Dorfläden und deren Lieferservice für viele Bewohner weiter an Bedeutung für die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gewonnen.

Dorfladenbesitzer von Tinas Laden, Densborn, Nah und Gut, Lissendorf, Metzgerei und SB-Markt Jaax, Nohn und Dorfladen Lenerz, Schalkenmehren trafen sich Ende Oktober im Gerolsteiner Rathaus mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Daun und der Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Gerolstein. 

Die Idee des Austauschs und der Vernetzung zwischen den Dorfladenbetreibern kam von der WfG Daun, die schon seit längerem die Dorfläden betreut.

Im Rahmen des ersten Treffens stellten alle Dorfladenbesitzer sich und ihren Laden vor. Hier kamen viele Unterscheide zutage: Während die Dorfläden in Nohn und in Densborn hauptsächlich von den Dorfbewohnern genutzt werden, wird der Dorfladen in Schalkenmehren nur von Touristen besucht. 

Doch die zu täglich bewältigenden Herausforderungen ähneln sich. Es wird es immer schwieriger, zuverlässige Lieferanten zu finden. Für die Meisten sind Dorfläden einfach zu klein, deren Belieferung sich kaum lohne. Diese und ähnliche Themen stellen die Dorfläden, die häufig nur von einer Person betrieben werden, vor große Aufgaben in der Zukunft.

Das Treffen hat die Erwartungen aller Teilnehmenden erfüllt und der Termin für das nächste Treffen, diesmal in Schalkenmehren im Dorfladen Lenerz, steht bereits fest.

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